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Hochwirksame individualisierte Krebstherapie

In der EU sind fünf CAR-T-Zelltherapien als Immunonkologika zugelassen. Sie haben unterschiedliche Indikationen und Zielantigene. Die teuren Gentherapien sind hochwirksam, haben aber auch Risiken. Das machte Dr. Sina Oppermann beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran deutlich.

»Leukämien sind bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, an denen jedes Jahr in Deutschland etwa 13.700 Personen erkranken«, sagte Oppermann. Diese Erkrankungen seien schlecht zu behandeln und aggressiv. Einen Fortschritt in der Therapie stellen Hier Weiterlesen…

Eisen gering dosieren und mit Abstand einnehmen

Durch eine hohe Eisenzufuhr wird die Aufnahme des Spurenelements im Darm herunterreguliert. Daher sollte eine Eisen-Supplementation nicht zu hoch dosiert sein und mit zeitlichem Abstand eingenommen werden.

»Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, dessen Vorkommen im Körper durch verschiedene extra- und intrazelluläre Proteine reguliert ist«, sagte Dr. Christian Ude, Apotheker aus Darmstadt, beim pharmazeutischen Fortbildungskongress in Meran. Aufgenommen wird Eisen im Darm aus der Nahrung über einen speziellen Kanal Hier weiterlesen…

Behandlungsoptionen der Gegenwart und der Zukunft

Faktorpräparate zu Behandlung von Blutgerinnungsstörungen gibt es en masse. Auch ein bispezifischer Antikörper steht zumindest für die Hämophilie A bereits zur Verfügung. In der Zukunft könnten Gentherapeutika hinzukommen.

Bei der Blutstillung ist zwischen primärer und sekundärer Hämostase zu unterscheiden. Darauf machte Professor Dr. Martin J. Hug von der Apotheke Hier weiterlesen…

Die Gratwanderung sicherer machen

Antikoagulanzien können Leben retten, aber auch kosten. Denn die medikamentöse Antikoagulation ist eine Gratwanderung zwischen Thromboembolie und Blutung. Ist eine Antikoagulation ohne Blutungsrisiko realisierbar?

Grundsätzlich unterscheidet man die kurz- und mittelfristige Antikoagulation, die parenteral mit niedermolekularen Heparinen (NMH) oder Fondaparinux erfolgt, und die perorale Langzeit-Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA,  Phenprocoumon) oder direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) Hier weiterlesen…

Eine persönliche Entscheidung

Assistierter Suizid ist ein emotionales und konfliktreiches Thema, zu dessen Regulierung es noch in diesem Jahr eine neue gesetzliche Regelung geben soll. Diese könnte auch eine Änderung des Berufsrechts für Apotheker nach sich ziehen.

Gerade Heilberufler bringe das Thema assistierter Suizid in ein Dilemma, machte Professor Dr. Helmut Frister, Direktor des Instituts für Rechtsfragen in der Medizin, beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran deutlich. Hier weiterlesen…

Warnzeichen in der Apotheke erkennen

In Deutschland sterben etwa 9000 Menschen jedes Jahr durch Suizid. Durch ein rechtzeitiges Erkennen von Warnzeichen und eine geeignete Reaktion ließen sich viele Fälle verhindern. Hier kommt auch den Apotheken eine bedeutende Rolle zu.

„Alle 57 Minuten nimmt sich ein Mensch das Leben“, berichtete Professor Dr. Barbara Schneider von der LVR-Klinik in Köln beim pharmazeutischen Fortbildungskongress Pharmacon in Meran. Hier weiterlesen…

Mehr als exzellente Fortbildung

Nach zwei Jahren Online-Fortbildung stand in diesem Jahr der persönliche Austausch und das Rahmenprogramm fast genauso im Fokus wie die hochkarätigen Vorträge.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause fand diese Woche der Fortbildungskongress Pharmacon der Bundesapothekerkammer wieder als Vor-Ort-Veranstaltung statt. In Meran – seit 1963 Kongressstandort – beschäftigten sich Apothekerinnen und Apothekern nun wieder fern vom Alltag mit dem pharmazeutischen und medizinischen Fortschritt. Auch viele Studierende und Hier weiterlesen…

Pressemitteilung: Zurück in Meran: Exzellente Fortbildung und Austausch beim pharmacon

Erstmals als Hybrid-Kongress

 Eschborn (27. Mai 2022) – Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause fand in der vergangenen Woche der Fortbildungskongress pharmacon der Bundesapothekerkammer wieder als Vor-Ort-Veranstaltung statt. In Meran – seit 1963 Kongressstandort – beschäftigten sich Apothekerinnen und Apothekern nun wieder fern vom Alltag mit dem pharmazeutischen und medizinischen Fortschritt. Auch viele Studierende und Pharmaziepraktikantinnen und -praktikanten genossen die Kombination aus exzellenter Fortbildung und attraktivem Rahmenprogramm in der einzigartigen Atmosphäre von Meran.

Das attraktive Programm, das der Wissenschaftliche Beirat der Bundesapothekerkammer zusammengestellt hatte, spannte sich von der Pharmakotherapie beim älteren Menschen über Blutgerinnung und Bluterkrankungen bis zu Hormonen und Stoffwechsel. Es ging um Selbstmedikation ebenso wie um schwerwiegende Erkrankungen, um bewährte Arzneimittel ebenso wie um neue Substanzen und aktuelle Forschungsansätze. Die Moderatoren Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Professor Dr. Peter Ruth führten gekonnt durch das Programm und sorgten dabei immer auch für einen Bezug zum Apothekenalltag. Ein weiteres Highlight des pharmacon war der Impuls-Vortrag von Dr. Gottfried Ludewig mit fünf Thesen zur digitalen Weiterentwicklung des deutschen Gesundheits- und Apothekensystems.

„Erstklassige Vorträge und Seminare zu aktuellen praxisrelevanten Themen und dazu der direkte Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Referentinnen und Referenten – das macht hochwertige Fortbildung aus“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Das konnten wir in Meran endlich wieder erleben“, so Benkert weiter.

Neben dem fachlichen Part einschließlich der botanisch-wissenschaftlichen Exkursionen sorgte das Rahmenprogramm für Abstand vom Alltag und entspannte Augenblicke, um miteinander in den Austausch zu kommen. Gelegenheit dazu gab es beispielsweise beim traditionellen Lauftreff, der Dance Night, der Genuss-Radtour, dem klassischen Konzert und der Tagesfahrt nach Trient.

„Uns als Veranstalter hat es besonders gefreut, den regen Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beobachten – untereinander und mit den 17 Ausstellern der begleitenden Ausstellung. Nach der Dürrezeit der Pandemie war das Bedürfnis nach persönlichem Kontakt und nach gemeinschaftlichem Erleben überall spürbar“, berichtet Metin Ergül, Geschäftsführer der Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker.

Die Veranstaltung hat sich während der Pandemie weiterentwickelt: Erstmals fand der pharmacon als Hybrid-Veranstaltung statt. Damit entsprachen die Veranstalter dem vielfach geäußerten Wunsch von Apothekerinnen und Apothekern, auch von zu Hause aus am pharmacon teilnehmen zu können. An sechs Abenden der Kongresswoche hatten sie die Möglichkeit, einen live in Meran aufgezeichneten Vortrag inklusive Diskussion zu erleben. „Die rege Nachfrage zeigt, dass sich pharmacon@home als digitale Ergänzung des Vor-Ort-Kongresses etabliert hat“, resümiert Madlen Bürge, Geschäftsbereichsleiterin Messe und Kongresse.

Aufgrund der Pandemie war die Anmeldezahl in Meran auf 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt, so dass viele Interessenten keine Zusage mehr erhielten. Für sie und alle anderen, die nicht in Meran dabei sein konnten, geht der pharmacon in die Onlineverlängerung: Alle Vorträge stehen vom 1. bis 30. Juni 2022 on demand zur nachträglichen Ansicht zur Verfügung. Die Anmeldung dazu ist in dem Zeitraum jederzeit möglich.

Zum Vormerken: Der nächste pharmacon findet vom 15. bis 20. Januar 2023 in Schladming statt.

Klein, lebensnotwendig, störanfällig

Mit nur etwa 20 bis 30 g ist die Schilddrüse unter den Organen ein Leichtgewicht. Im Körper übernimmt sie zentrale Aufgaben. Ist ihre Funktion gestört, hat das weitreichende Folgen für den ganzen Organismus.

»Die Schilddrüse reguliert mehr oder weniger alle unsere körperlichen Funktionen«, sagte Professor Dr. Gerhard Hintze von der Asklepius Klinik in Bad Oldesloe beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran. Herzrhythmus, Knochenstabilität, Wärmehaushalt und Darmtätigkeit seien nur wenige Beispiele. Demzufolge mündeten Störungen des fein austarierten Kreislaufs Hypothalamus, Hypophyse und Schilddrüse in vielfältigen Symptomen. Die Hauptaufgabe der Schilddrüse sei die Produktion der jodhaltigen Hormone Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3), wobei deren Großteil an Trägerproteine gebunden sei. »Wirksam sind lediglich die freien Anteile fT3 und fT4 in der Peripherie«, informierte der Endokrinologe. Hier weiterlesen…

Inclisiran ausgezeichnet

Der PZ-Innovationspreis kürt alljährlich das innovativste neue Medikament. In diesem Jahr erhält die Firma Novartis Pharma die Auszeichnung für den neuen Lipidsenker Inclisiran.

Das MedikamentLeqvio® von der Firma Novartis Pharma erhält den 28. Innovationspreis der Pharmazeutischen Zeitung (PZ). Der in dem Präparat enthaltene Lipidsenker Inclisiran ist zugelassen zur Behandlung Erwachsener mit primärer Hypercholesterolämie oder gemischter Dyslipidämie und seit Februar 2021 im deutschen Handel. Beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran verkündete PZ-Chefredakteur Sven Siebenand den Sieger. Hier weiterlesen… 

Dürre Datenlage zu Phytopharmaka

Diabetes, Lipidstörungen und Schilddrüsenprobleme: Stoffwechselstörungen sind keine Domäne der Phytotherapie. Welche Phytopharmaka können überhaupt mit Evidenz aufwarten und wie groß ist der Therapieeffekt? Professor Dr. Robert Fürst von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main trennte beim Pharmacon Meran die Spreu vom Weizen.

Der Pharmazeutische Biologe monierte die unklare Datenlage zu Phytopharmaka bei Stoffwechselstörungen. In klinischen Studien seien sehr unterschiedliche Probanden eingeschlossen, Angaben zu Charakterisierung und Standardisierung der eingesetzten pflanzlichen Stoffe und Zubereitungen fehlten und relevante klinische Endpunkte würden nicht erfasst. Langzeitstudien fehlten völlig. Hier weiterlesen…

Informationen zu alten Bekannten und neuen Substanzen

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland und Atherosklerose ist eng mit hohen Lipid-Blutspiegeln assoziiert. Die Senkung des LDL-Cholesterols spielt in der Primär- und Sekundärprävention eine besondere Rolle. Dafür stehen mittlerweile viele unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung.

Wie Professor Dr. Peter Ruth vom Institut für Pharmazie der Universität Tübingen beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran deutlich machte, ist LDL-Cholesterol ursächlich in den Prozess der Atherosklerose-Entwicklung involviert. »Die Zielwerte des LDL-Cholesterols sind abhängig vom kardiovaskulären Risiko eines Patienten«, so der Professor für Pharmakologie und Toxikologie. Menschen mit einem sehr hohen Risiko für ein Herz-Kreislauf-Ereignis sollten zum Beispiel einen Wert unter 55 mg/dl anstreben. Hier weiterlesen…

Diese Kombinationen sind besonders heikel

Sechs Medikamentenkombinationen erachtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) als besonders klinisch relevant. Die No-Gos stellte Apothekerin Dr. Griese-Mammen auf dem Fortbildungskongress Pharmacon in Meran vor.

Die meisten der von der DGIM ausgesprochenen Negativempfehlungen, die 2021 im »Deutschen Ärzteblatt« publiziert wurden, dürften Apothekern wohlbekannt sein (siehe Kasten). So rät die Fachgesellschaft von einer gleichzeitigen Therapie von Citalopram oder Escitalopram und Makroliden ab. »Es droht eine dosisabhängige Verlängerung der QT-Zeit, was zu ventrikulären Tachykardien, Torsade-de-pointes-Tachykardien und plötzlichem Herztod führen kann«, erläuterte die Leiterin der Abteilung Wissenschaftliche Evaluation im Geschäftsbereich Arzneimittel der ABDA. Zur Risikoabschätzung zweier die QT-Zeit verlängernder Arzneistoffe verwies Griese-Mammen auf die Datenbank Credible-Meds von der Expertengruppe AZCERT: »Dort können Sie sich das Risiko praktisch berechnen lassen.« Hier weiterlesen…

Wie wird man am besten gesund alt?

Das Altern ist mit bestimmten physiologischen Prozessen verknüpft. Diese zu hemmen, könnte altersbedingte Erkrankungen verhindern. Experimentelle Anti-Aging-Ansätze stellte Professor Dr. Theo Dingermann beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran vor.

Das Altern gehe auf zellulärer Ebene mit bestimmten Merkmalen einher, berichtete Dingermann, emeritierter Pharmazieprofessor aus Frankfurt am Main und Senior Editor der PZ. Hierzu zählten etwa das Verkürzen der Telomeren, eine genetische Instabilität und epigenetische Mechanismen wie die DNA-Methylierung, über die Gene an- und abgeschaltet werden. »Die epigenetischen Marker verändern sich im Laufe des Alterns«, sagte Dingermann. Das biologische Alter korreliere sehr gut mit bestimmten Methylierungsmustern. Hier weiterlesen…

Tablettenteilen ist meist keine Option

Viele Patienten teilen ihre Tabletten, um sie besser schlucken zu können. Aus pharmazeutisch-technologischer Sicht ist das ein No-Go. »Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, muss das Teilen von Tabletten verhindert werden«, mahnte Professor Dr. Rolf Daniels von der Uni Tübingen beim Pharmacon Meran.

Feste Peroralia sind in der Regel einfach anzuwenden. Nicht so für Patienten mit Schluckstörungen. »Dysphagie ist ein typisches Thema in der Geriatrie, denn 45 Prozent der 75-Jährigen haben Probleme mit dem Schlucken«, informierte der pharmazeutische Technologe. Entscheidend für die Schluckbarkeit seien Größe, Form und Farbe der Tablette und diese Kenngrößen seien beim Austausch von Arzneimitteln gemäß Rabattverträgen zu beachten. Oblongtabletten rutschen leichter als ovale und diese leichter als runde Tabletten. Hier weiterlesen…

Unverantwortlich oder angemessen?

Eine Polymedikation ist nicht per se unverantwortlich, birgt aber Risiken. Daher ist eine unangemessene Medikamentenhäufung zu vermeiden. Doch so paradox es klingt: Manche Patienten mit Polymedikation sind dennoch unterversorgt.

Polymedikation wird oft definiert als Daueranwendung von fünf und mehr Arzneimitteln. Sie erhöht das Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW), vor allem bei Senioren wegen einer veränderten Pharmakokinetik und -dynamik sowie erhöhten Vulnerabilität im Alter. »Dies kann in einen Circulus vitiosus münden und eine Verordnungskaskade auslösen, wenn zur Behandlung einer UAW ein neues Medikament angesetzt wird«, warnte Professor Dr. Ulrich Jaehde von der Universität Bonn beim Pharmacon in Meran. Hier weiterlesen…

Wie man Priscus, FORTA & Co. richtig nutzt

Können Listen wie Priscus oder FORTA die Pharmakotherapie im Alter verbessern? Dass dem so ist, dafür gibt es viele Hinweise. Die federführende Autorin der Priscus-Liste stellte sie vor und gab einen Ausblick auf Priscus 2.0.

Ob veränderte Pharmakokinetik und -dynamik, mangelnde Adhärenz oder andere Faktoren: Bei älteren Menschen kommt es zu mehr unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) als bei jüngeren Menschen. Wie Professor Dr. Petra A. Thürmann von der Universität Witten/Herdecke beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran informierte, haben Menschen in Pflegeheimen ein besonders hohes Risiko für UAW.  Die Evidenz für Nutzen und Risiken vieler Medikamente im Alter sei nur sehr eingeschränkt. Hier weiterlesen…

Zwei Ehrungen für das pharmazeutische Lebenswerk

Die Lesmüller-Medaille wird seit 1949 als Zeichen besonderer Verdienste um die deutschen Apotheken verliehen. Beim Pharmacon Meran erhielten zwei hochverdiente Kollegen die ehrenvolle Auszeichnung: Annette van Gessel und Dr. Wolfgang Strölin.

Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer, dankte den beiden ausdrücklich für ihr vielfältiges unermüdliches Engagement, vor allem in der Aus- und Fortbildung.
Annette van Gessel ist Apothekerin, Dozentin und Fachjournalistin. Kurz nach der Approbation 1977 ging sie an die PTA-Schule nach Essen als Lehrkraft und war von 1993 bis 2005 auch stellvertretende Schulleiterin. »Das Interesse und die Liebe zur Aus- und Weiterbildung und die respektvolle Verbundenheit zum Berufsstand der PTA ziehen sich von da an wie ein roter Faden durch das Berufsleben«, würdigte Benkert. Hier weiterlesen…

Augen auf beim Medikationsplan

Polymedikation und Multimedikation sind die wichtigsten Auslöser von arzneimittelbezogenen Problemen (ABP), die Apotheker bei einer Medikationsanalyse erkennen und lösen können. Doch wie fängt man an und was ist wichtig?

Anhand eines Patientenfalls wies Ulrich Koczian, Inhaber der Linden-Apotheke in Augsburg, beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran auf Probleme und Stolpersteine der Medikationsanalyse (MA) hin. Bei einem allein lebenden 71-jährigen Mann mit Epilepsie wurden Hypertonie und Hyponatriämie diagnostiziert. Seine Schwester stelle die Medikamente für ihn und habe in der Apotheke nachgefragt. Ihr Bruder leide an Schwindel, Gangunsicherheit, Müdigkeit, Schlafapnoe sowie nächtlichem Harndrang mit leichter Inkontinenz. Unklar sei, ob die Hyponatriämie medikationsbedingt sei und Torasemid Abhilfe schaffen könne. Hier weiterlesen…

Erfolgsrezept für Apotheke 4.0

Die Digitalisierung schreitet auch im Gesundheitsmarkt voran. Die Apotheken vor Ort sind nicht chancenlos, haben ihre Zukunft selbst in der Hand und sollten sich gemeinsam auf den Weg machen, um großen Konzernen Paroli bieten zu können. Dies ist die Einschätzung des Digitalisierungsexperten Dr. Gottfried Ludewig.
Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert und alles, was vernetzt werden kann, wird vernetzt. Darauf machte Ludewig beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran aufmerksam. Der ehemalige Leiter der Abteilung Digitalisierung des Bundesministeriums für Gesundheit und derzeitige Chef der Gesundheitssparte von T-Systems betonte, dass diese Entwicklung vor keiner Branche halt machen wird – auch nicht vor dem Gesundheitssektor. Hier weiterlesen…